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kernsanierung.atWien · Baumeister-Bauleitung

Häuser in Wien & NÖ

Kernsanierung Haus: Ihr Einfamilienhaus fit für die nächsten Jahrzehnte

Viele Einfamilienhäuser aus den 50er- bis 80er-Jahren stehen solide da, sind technisch aber am Ende. Wir sanieren sie von innen nach außen und denken Dach, Fassade, Heizung und Leitungen als ein Gesamtprojekt.

Einfamilienhaus der 70er Jahre während der Kernsanierung mit Gerüst und neuer Fassade
KI-Visualisierung

Kernsanierung Haus: Substanz behalten, Technik erneuern

Bei einer Kernsanierung eines Hauses bleibt der Rohbau stehen – Fundament, Außenmauern, tragende Decken und meist auch der Dachstuhl. Alles andere wird geprüft und, wo nötig, erneuert: Installationen, Heizsystem, Fenster, Böden, Bäder, oft auch Dachdeckung und Fassade. Für viele Eigentümer ist das die wirtschaftlich vernünftigere Alternative zu Abriss und Neubau, weil die vorhandene Bausubstanz weiter genutzt wird und keine neue Baubewilligung für ein komplettes Gebäude nötig ist.

Kernsanierung.at koordiniert dabei alle Gewerke unter Baumeister-Bauleitung. Sie haben einen festen Ansprechpartner, der Termine, Qualität und Abstimmungen im Blick behält – vom Dachdecker bis zum Elektriker.

Gerade bei Häusern lohnt sich der Blick auf das Ganze. Wird zuerst innen saniert und Jahre später die Fassade gedämmt, müssen Fensteranschlüsse, Fensterbänke und eventuell Heizkörper erneut angepasst werden. Wer Hülle und Technik gemeinsam plant, vermeidet doppelte Arbeit und kann die Heizung von Beginn an auf den künftigen, niedrigeren Wärmebedarf auslegen.

Typische Schwachstellen bei Häusern der 50er- bis 80er-Jahre

Häuser aus dieser Zeit wurden mit dem damaligen Wissen gebaut. Was damals Standard war, erfüllt heute weder Komfort- noch Energieansprüche. Bei Besichtigungen sehen wir immer wieder:

  • kaum oder gar nicht gedämmte Außenwände, Kellerdecken und oberste Geschoßdecken
  • Elektroleitungen ohne Schutzleiter, zu wenige Stromkreise, alte Sicherungskästen
  • verzinkte Stahl-Wasserleitungen mit Ablagerungen und Rost
  • Öl- oder alte Gaskessel am Ende ihrer Lebensdauer
  • Fenster mit undichten Rahmen und einfacher Verglasung
  • Dachplatten oder Bauteile, die asbesthaltig sein können und fachgerecht entfernt werden müssen

Die gute Nachricht: All das lässt sich im Zuge einer Kernsanierung planbar beheben, wenn man die Reihenfolge richtig wählt.

Häufig finden sich auch Umbauten früherer Eigentümer: Wände ohne Sturz entfernt, Leitungen ohne Plan verlegt, Kellerräume ohne Abdichtung zu Wohnräumen gemacht. Solche Stellen dokumentieren wir bei der Besichtigung und berücksichtigen sie im Angebot.

Dach und Fassade: die Gebäudehülle mitdenken

Wer innen alles neu macht, sollte die Hülle nicht vergessen. Eine neue Heizung arbeitet nur dann effizient, wenn das Haus die Wärme auch hält. Deshalb prüfen wir bei jeder Haus-Kernsanierung Dach und Fassade mit.

Dach

Wir kontrollieren Dachstuhl, Lattung, Eindeckung und Spenglerarbeiten. Je nach Befund reicht eine Dämmung der obersten Geschoßdecke, oder es wird eine Neueindeckung mit Zwischen- bzw. Aufsparrendämmung sinnvoll – besonders, wenn das Dachgeschoß ausgebaut werden soll.

Fassade

Ein Wärmedämmverbundsystem senkt den Energiebedarf spürbar. Wichtig sind saubere Details bei Fensteranschlüssen, Sockel und Dachrand, damit keine Wärmebrücken und Feuchteschäden entstehen.

Zur Gebäudehülle gehören auch Fenster und Haustür. Werden sie gemeinsam mit der Fassade erneuert, lassen sich die Anschlüsse luftdicht und wärmebrückenarm ausführen – ein Detail, das bei getrenntem Vorgehen oft nur schwer nachzuholen ist.

Heizung, Leitungen und Haustechnik

Mit der Kernsanierung ist der ideale Zeitpunkt, das Heizsystem neu zu denken. Je nach Grundstück und Gebäude kommen Wärmepumpe, Pelletsheizung oder – wo verfügbar – ein Fernwärmeanschluss in Frage. Eine Fußbodenheizung lässt sich im Zuge des neuen Estrichs gleich mit einbauen und passt gut zu niedrigen Vorlauftemperaturen.

Gleichzeitig werden Elektroinstallation, Wasser- und Abwasserleitungen komplett erneuert. Auf Wunsch planen wir Leerverrohrungen für Photovoltaik, Wallbox oder Netzwerk gleich mit ein, damit später nicht noch einmal gestemmt werden muss.

Bei der Wahl des Systems geht es nicht nur um Technik, sondern auch um Platz und Nachbarschaft: Eine Luft-Wärmepumpe braucht einen geeigneten Aufstellort, und die Schallemissionen zum Nachbargrundstück sind zu beachten. Für Pellets ist ein Lagerraum nötig. Diese Punkte klären wir vor der Entscheidung, nicht erst auf der Baustelle.

Feuchtigkeit im Keller und im Mauerwerk

Feuchte Kellerwände, abblätternder Putz oder muffiger Geruch sind bei älteren Häusern häufig. Bevor neue Oberflächen entstehen, muss die Ursache gefunden werden: fehlende oder defekte Abdichtung, aufsteigende Feuchte, mangelhafte Drainage oder schlicht Kondensat durch falsches Lüften.

  • Feuchtemessung und Sichtprüfung an den betroffenen Bauteilen
  • Außenabdichtung und Drainage, wo das Erdreich zugänglich ist
  • Horizontalsperre bei aufsteigender Feuchte
  • Sanierputz und diffusionsoffene Oberflächen im Innenbereich

Erst wenn das Mauerwerk trocknen kann, lohnt sich der Innenausbau – sonst sind die Schäden in wenigen Jahren zurück.

Soll der Keller künftig als Wohn- oder Hobbyraum genutzt werden, steigen die Anforderungen an Abdichtung, Dämmung und Lüftung. Auch das gehört in die Planung, bevor Böden und Wände geschlossen werden.

Energieausweis, Bauanzeige und Fixpreis

Ein Energieausweis vor und nach der Sanierung zeigt, was die Maßnahmen bringen, und wird für viele Förderanträge benötigt. Wir stimmen uns dafür mit einem Energieausweis-Ersteller ab. Bei Eingriffen in die Statik, Änderungen an der Fassade oder einem Dachausbau klärt unser Baumeister, ob bei der Baubehörde – in Wien die MA 37, in Niederösterreich die Gemeinde – eine Bauanzeige oder Einreichung nötig ist.

Nach der kostenlosen Besichtigung erhalten Sie ein Fixpreis-Angebot. Als unverbindlicher Richtwert gelten ca. 1.000–2.000 € pro m² Wohnfläche, abhängig von Zustand und Ausstattung. Wir sanieren Häuser in Wien und im Umkreis von rund 40 km in Niederösterreich, etwa in Klosterneuburg, Mödling, Baden, Tulln oder Gänserndorf.

Bei Häusern im Umland klären wir außerdem, ob Kanal- und Wasseranschluss auf dem Grundstück erneuert werden sollen und wo Container und Material am Grundstück abgestellt werden können.

Leistungsumfang

  • Bestandsaufnahme von Dach bis Keller
  • Baumeister-Bauleitung
  • Heizungstausch inkl. Fußbodenheizung
  • Elektro- und Sanitärinstallation neu
  • Dach- und Fassadendämmung
  • Feuchtesanierung im Keller
  • Abstimmung Energieausweis
  • Fachgerechte Entsorgung

Ablauf

So gehen wir vor.

Besichtigung

Wir begehen das Haus vom Keller bis zum Dachboden und notieren alle Schwachstellen.

Sanierungskonzept

Gemeinsam legen wir fest, welche Maßnahmen in welcher Reihenfolge sinnvoll sind.

Fixpreis & Behörde

Sie erhalten das Fixpreis-Angebot, wir klären Bauanzeige und Förderunterlagen.

Hülle & Technik

Dach, Fassade, Heizung und Leitungen werden in abgestimmter Reihenfolge erneuert.

Innenausbau & Übergabe

Nach Estrich, Bädern und Oberflächen übergeben wir das Haus besenrein mit Dokumentation.

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Weitere Leistungen

FAQ

Fragen zu Kernsanierung Haus & Einfamilienhaus

Noch etwas offen? +43 650 924 16 52

Lohnt sich die Kernsanierung eines alten Hauses oder ist ein Neubau besser?

Wenn Fundament, Mauerwerk und Decken in Ordnung sind, ist eine Kernsanierung oft die wirtschaftlichere Lösung. Bei schweren statischen Mängeln oder massiver Durchfeuchtung kann ein Neubau sinnvoller sein. Unser Baumeister gibt Ihnen nach der Besichtigung eine ehrliche Einschätzung.

Muss ich für die Kernsanierung meines Hauses ausziehen?

In den meisten Fällen ja, zumindest während Entkernung, Rohinstallation und Estricharbeiten. Bei größeren Häusern lässt sich die Sanierung manchmal abschnittsweise planen, das klären wir im Vorfeld.

Welche Heizung ist nach der Sanierung die richtige?

Das hängt von Gebäude, Dämmstandard, Grundstück und Verfügbarkeit von Fernwärme ab. Häufig passt eine Wärmepumpe mit Fußbodenheizung gut zu einem sanierten Haus. Wir zeigen Ihnen die Optionen und stimmen sie mit dem Installateur ab.

Was passiert mit asbesthaltigen Bauteilen?

Bei Verdacht wird eine Probe untersucht. Bestätigt sich der Befund, werden die Bauteile von befugten Fachbetrieben nach den geltenden Vorschriften ausgebaut und entsorgt, bevor die weiteren Arbeiten beginnen.

Brauche ich einen Energieausweis?

Für viele Förderungen und bei Verkauf oder Vermietung ja. Ein Ausweis vor und nach der Sanierung macht außerdem sichtbar, wie stark sich der Energiebedarf verbessert hat.

Anfrage

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Wir sehen uns Ihr Objekt an, prüfen die Substanz und erstellen ein schriftliches Fixpreis-Angebot mit Zeitplan.

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